Der Drilandsee


Der Drilandsee in Gronau

von Artur Zimmermann
Driland_Luftbild

Historie

Ungefähr in der 70er Jahren wurde mit der Aussandung des Drilandsees begonnen. Der Sand wurde für den Bau der Autobahn verwendet. Typisch für dieses Gewässer ist die Strukturarmut. Die Bezeichnung „Sandloch“ ist nicht übertrieben. Die durchschnittliche Tiefe beträgt ca. 4 m, wobei einige „Löcher“ auch bis zu 7 m aufweisen. Die Gewässerfläche insgesamt beträgt ca. 28 ha. Diese Größe war für einen einzelnen Verein nicht entsprechend zu bewirtschaften. Also bildeten die Gronauer Angelvereine 1976 den Verein der Fischereigemeinschaft Gronau, der seit dem die Bewirtschaftung des Drilandsees und der Dinkel betreibt.

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Besatz

Der Besatz ist typisch für unsere Breitengrade. Rotaugen in der üblichen Größe von fingerlang bis ca. 700 g. Brassen meistens um die 2 Kilo, Einzelexemplare auch um die 5 Kilo. Karpfen werden vereinzelt um die 15 kg gefangen. Kleine Hechte sind zahlreich. Es sind aber auch schon Fische von mehr als 10 kg gefangen worden. Barsche sind nicht so häufig, dennoch sind kiloschwere Fischen nichts besonderes. Schleien und Rotfedern sind nicht sehr zahlriech. Erwähnenswert ist noch der Aal. Eine im Jahre 2008 durchgeführte Untersuchung brachte einen guten Bestand ans Tageslicht. Der Zander hingegen scheint ganz verschwunden zu sein. Das liegt u.a. an der Veränderung der Wasserqualität. Das Wasser ist sehr klar und bietet einen hohen Lichteinfall. Hinzu kommt die Anwesenheit von Kormoranen während der Wintermonate. Obwohl die Fischereigemeinschaft seit über 30 Jahren regelmäßigen Besatz tätigt, ist der Fischbesant quantitativ eher als mäßig anzusehen. Ähnliche Gewässer, wie z.B. der Borkener Pröbstingsee, wiesen einen deutlich höheren Bestand auf.

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Angelmethoden

Der Drilandsee weist, besonders im Uferbereich, eine sehr starke Verkrautung bis in eine Tiefe von ca. 4 m auf. Dadurch ist eine Befischung mit der Kopfrute nahezu unmöglich. Es sei denn, man macht sich einen „Hotspot“. Ansonsten ist das Distanzfischen mit Feeder oder Match die erfolgreichste Methode. Auch das Angeln vom Boot ist unter besonderen Bestimmungen erlaubt. Erlaubnisscheine sind in den am See gelegenen Gaststätten und den örtlichen Angelfachgeschäften erhältlich.

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