08./09. August 2014
12-14-0004

v.l.n.r. Douwejan Kloppenburg und Wilbert Mentink, Jochen Buschmann, Torsten Söhnchen, Thomas Wesseler und Carsten Fröse

An diesem Freitag stand es also an, unser zweites Nachtfischen in dieser Saison am Twentekanal an der Lonnekerbrug bei Enschede. Die ganze Woche über versprach es ein gutes Fischen zu werden, ideales Sommerwetter, schön und sonnig und dabei nicht zu warm. Und so sollte es laut Wetterbericht bis zum Samstagabend auch bleiben… aber, wie heißt es so schön, erstens kommt es anders und zweitens als gedacht! Bereits am Nachmittag zeichnete sich auf buienradar ab, dass der Abend wohl nicht so verlaufen würde wie wir es uns erhofft hatten, und so kam es auch! Es war nicht nur einfach Regen, der uns da in der Nacht erwartete, es war die „MUTTER“ aller Regenfronten, die da aufzog!!! Die Schleusen in den Wolken öffneten sich und man hatte zeitweise den Eindruck als sollte es eine zweite Sintflut geben, mit uns Anglern mitten drin!

Diesen Wetterumschwung vor Augen waren unsere Erwartungen, was die Fänge bei diesem Fischen betraf, nicht gerade sehr berauschend. Diese Bedenken wurden auch beim Ausstecken und Losen am Wasser noch verstärkt da sich nicht einmal EIN Fisch an der Oberfläche des Kanals bemerkbar machte! Nicht mal kleine Rotaugen spielten beim jagen nach Mückenlarven an der Wasseroberfläche geschweige denn das sich einer der erhofften Brassen durch sein typisches Drehen bemerkbar machte.

Aber, keines der gemeldeten Teams, die alle vollzählig am Wasser erschienen waren, ließ sich weder von den grauseligen Wetteraussichten noch von der fehlenden Fischaktivität den Mut nehmen und nahm nach dem Losen Platz auf dem großzügig abgesteckten Parcours zwischen der Lonnekerbrug und der Fietsbrug Richtung Hengelo. Zwischen den einzelnen Plätzen lagen jeweils gut 80 – 90 m, sodass jede Koppel quasi ihren eignen Kopfplatz hatte.

Aufgrund des schlechten Wetters und des weitläufigen Parcours gab es allerdings während der Nacht keine Zwischenberichte was die Fänge betraf aber ich für meinen Teil hatte doch, obwohl ich allein fischen musste, auch so eine recht kurzweilige Nacht und meine Befürchtungen, dass die Fänge unter dem Wetterumschwung zu leiden hätten wurden von den Brassen recht schnell und recht eindeutig weggeräumt! So versprach das Wiegen mal wieder spannend zu werden – und anstrengend…

Am Ende war es das Duo Fröse / Sohnchen aus Wetter an der Ruhr, das den Kopfplatzvorteil zum Hafen hin für sich zu nutzen wusste und am Ende mit über 53 kg deutlich die Nase vorn hatte – Glückwunsch noch mal von dieser Stelle aus! Auch die meisten anderen Teams zeigten sich durchweg durch die doch wider Erwarten recht guten Fänge ausreichend entschädigt für das doch schlechte Wetter. Abschließend bleibt mir nur noch mich noch mal bei allen Beteiligten für ein sportliches Fischen zu bedanken – schauen wir mal, wie die Saison weiter geht!

 

Platz
Nr.

Name

gepoolt
  
ja      nein

Gewicht in
g

engl.
Pool

Gesamt
Plazierung

1

Fröse - Söhnchen

X

 

53400 g

X

1

2

ter Huurne - Nijland

X

 

19825 g

 

8

3

Kloppenburg - Mentink

X

 

46600 g

 

2

4

Nijland - Kleinschaars

X

 

23850 g

 

6

5

Pieper - Sternberg

X

 

11050 g

 

9

6

Happe - Happe

X

 

0 g

 

13

7

Buschmann - Sperlich

X

 

30750 g

X

3

8

Schwering - Severin

X

 

7650 g

 

10

9

Tischer - Bütter

X

 

7325 g

 

11

10

Meijer - Brinks

X

 

0 g

 

13

11

Topmöller - Nowiki

X

 

0 g

 

13

12

Boll - Boll

X

 

24250 g

 

5

13

Borgert - Walkenfort

X

 

24650 g

X

4

14

Struck - Melzer

 

X

4000 g

 

12

15

Wesseler

X

 

21000 g

 

7

[meisterhaft-stippfischen.de] [Kolumne] [Aktuelles] [Technik & Taktik] [Gerät] [Futter] [Gewässertips] [Bastelecke] [Fischküche] [Veranstaltungen] [Händler] [Links] [Kontakt] [Impressum]